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Sozialerziehung

Beispiele aus unserem Alltag, wo sich diese Elemente zeigen:

  • Morgenkreis: miteinander den Tag beginnen, miteinander beten, als Gruppe zusammen sein, auf andere Rücksicht  nehmen
  • Wochenendrunden/Stuhlkreis: an Gesprächen teilnehmen, anderen zuhören und sie ausreden lassen, andere akzeptieren, sich ausdrücken lernen
  • Gemeinsames  Frühstück/Mittagessen: Essen achten, gemeinsam danken, Tischgemeinschaft erleben

Sozialerziehung

Als Kindertagesstätte haben wir  uns  die Aufgabe  gestellt, die Sozialerziehung der Familie in ergänzender  Weise zu unter­ stützen. Unsere drei Gruppen sind altersgemischt aufgebaut. So dass die älteren Kinder lernen, auf jüngere Kinder Rücksicht zu nehmen, sie zu unterstützen und ihnen zu helfen. Sie erfahren dadurch eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins. Die jüngeren Kinder finden in den älteren Kindern Vorbilder und ahmen sie nach. Dabei wird schon früh die Frustrationstoleranz gestärkt, denn in einigen Situationen stoßen sie sehr schnell an ihre Grenzen und müssen den Misserfolg akzeptieren. Dabei entwickeln sie einen Ehrgeiz und gehen mit Motivation die Sache wieder an.

Durch die Begegnung mit Kindern verschiedener sozialer und nationaler Herkunft lernen die Kinder, unterschiedliche Einstellungen und Ansichten zu akzeptieren, sowie differenzierte Haltungen und Werte zu tolerieren. Durch  verschiedene Spiele, Bilderbücher, bestimmte Rituale in der Gruppe und das gemeinsame Tun sollen die Kinder grundlegende soziale Verhaltensmuster erlernen. Wie z.B.:  Erkennen der Notwendigkeit von Regeln, Mitgefühl, Solidarität und Hilfsbereitschaft.