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Vorwort

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und  fragten: „Wer ist im Himmelreich der Größte?“ Da rief er ein Kind herbei, stellte es in die Mitte und sagte: „Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann, wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf!“

Jesus stellt ein Kind in die Mitte der Jünger. Ein Kind ist auf die Zuwendung und Liebe der Eltern und Erzieherinnen angewiesen. Die Eltern haben aber das eigentliche Erziehungsrecht, nicht der Staat und auch nicht die Kirche. Sondern wir haben ein unterstützendes Recht, das den Eitern die Erfüllung ihrer Aufgaben ermöglicht und es nur im Notfall ersetzen soll.
Die katholische Pfarrei Herborn führt seit 45 Jahren einen eigenen Kindergarten. In diesem Kindergarten sollen die Kinder ganzheitlich erzogen werden, so dass sie erleben:
Gott hat uns erschaffen und unser Leben ist auf Gott hin geordnet. So arbeitet unser Kindergarten am christlichen Menschenbild.
Das Kirchenjahr wird für Kinder und Eltern in den Festen Weihnachten, Ostern oder St. Martin erlebbar. So wird das Leben für die Kinder sinnvoll. Das Leben der Kinder findet seinen Sinn in Gott.

45 Jahre katholische Kindertagesstätte „St Petrus“ ist Anlass zu danken, allen Erzieherinnen, Praktikantinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dem Elternbeirat und den Vertretern der  Pfarrei, die sich für unseren Kindergarten eingesetzt haben.

Ich erbitte für das weitere Wirken zum Wohl der Kinder und ihrer Familien Gottes Segen.

Michael Niermann
Pfarrer